Geschichte der Möpse

Der Mops kommt ursprünglich aus China, er wurde dort vor rund 2000 Jahen vermutlich aus verschiedenen Dogenarten heraus gezüchtet. Als Geschenk an den chinesischen Kaiser fand er den Weg  zum Adel und ging als Kaiserhund in die Geschichtsbücher ein. Die Gelehrten erkannten in seinen Stirnfalten das Chinesische Zeichen für Prinz, was dazu führte, das er im alten China als Glückssymbol galt und über die Jahrhunderte ein fester Bestandteil des Kaiserhauses wurde. Anfangs war es nur dem Kaiser gestattet einen Mops zu besitzen, später wurden aber auch Möpse, die nicht den Idealen entsprachen, für viel Geld an wohlhabende Bürger verkauft.  Zwischen den Jahren 168 und 189 n.Chr. erlebte der Mops seinen Höhepunkt. Der amtierende Kaiser ließ seine Möpse auf den selben Stand heben wie seine Ehefrau. Sie hatten Ihre Leibgarde und genossen die selben Privilegien wie die damalige Frau des Kaisers.  Später wurde der Mops auch zum Diplomat, der Kaiser verschenkte diese wertvollen Tiere an für ihn wichtige Würdenträger. So geschah es auch, dass der Mops im 16 Jahrhundert nach Europa kam. Genauer gesagt an das Niederländische Königshaus.  Dort bekam er auch seinen europäischen Namen. Das Niederländische Verb moopen bedeutet brummen , Knurren. Dieses dürfte im Zusammenhang mit den „grunzen“ stehen, welche der Mops von sich gibt. Aus dem Verb moopen wurde dann der Name Mops abgeleitet, der sich in Deutschland , der Niederlande und Belgien durchsetzte. In England wird der Mops als Pug bezeichnet.

Joseph Ducreux, Madame Élisabeth (1768)

Joseph Ducreux, Madame Élisabeth (1768)

Vom Niederländischen Königshaus aus, verbreitet sich der Mops schnell in den Europäischen Adelshäusern. Es gibt zahlreiche Gemälde, wo sich die stolzen Besitzer mit ihren Mops haben verewigen lassen. Aber auch Mythen, Geschichten über Möpse, die wahre Heldentaten vollbracht haben.   Über drei Jahrhunderte war er der treue und begehrte Begleiter des Europäischen Adels. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es ruhiger um den Mops, andere Hunderassen nahmen seinen Platz in den Königshäusern ein, wie z.B. der Pekinese.  Um 1918 erfuhr die Rasse einen neuen Aufschwung, er wurde eine Modehund der gemeinen
Bevölkerung.

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